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Steak, Lammkotelett oder Fisch – so gelingt das Grillgut perfekt

steak-353944_1280Lamm, Schweinesteaks, Bauchscheiben, Hähnchenspieße und für die Kinder Würstchen – im Sommer gehört Grillen einfach dazu.
Eine Fleischspezialität ist Lamm. Gerade bei Lamm kommt es auf die gute Qualität an. Das Fleisch sollte von einem jungen Tier stammen, denn je älter das ist, desto stärker wird der Eigengeschmack. Lammfleisch darf nicht lange gegrillt werden und sollte innen noch leicht rosa sein. Man kann es in eine kräftige Marinade einlegen.
Für Steaks eignet sich Rinderfilet oder Rinderhüfte. Zum Grillen muss der Fleischsaft gut getrocknet werden. Vor dem grillen sollte man es weder salzen noch pfeffern, denn das schadet den Geschmack. Wer eine Marinade bevorzugt, sollte sie drei Stunden einwirken lassen und das Fleisch vor dem Grillen gut abtupfen.

Grillen – einfach, schnell und schmackhaft

pliers-542798_1280Ob Holzkohle– oder Elektrogrill, der Grill muss schön heiß sein, damit das Fleisch nicht zu trocken wird. Nun brät man das rohe Fleischstück auf einer Seite scharf an und lässt es so lange liegen, bis die Poren geschlossen sind und es etwas Farbe angenommen hat. Erst danach wird es gewendet. Anschließend grillt man das Steak auf beiden Seiten etwa drei Minuten. Perfekt wird es, wenn man es nun in Alufolie wickelt und am Rand des Grillrostes einige Minuten liegen lässt. So bleibt es schön saftig. Für ein Steak, das „medium“ gebraten sein soll, rechnet man mit fünf Minuten Garzeit von pro Seite.

Grillfleisch marinieren und einlegen – die besten Tipps

grilled-meats-371213_1280Die Idee des Marinierens ist eigentlich der französischen Küche entnommen. Weil Marinaden den Geschmack des Fleisches so verfeinern, hat sich das Einlegen von Grillfleisch weltweit durchgesetzt. Einst hatten Marinaden den Zweck, die Konsistenz des Fleisches zu verbessern. Faserige Fleischarten wie Lamm, Schwein und Rind werden durch das Marinieren viel zarter und saftiger. Das Einlegen in saure Marinaden mit Essig, Wein und Zitronensaft diente vor allem der Haltbarmachung. Weil Säuren die Entwicklung von Bakterien hemmen, kann man dadurch Grillspezialitäten für Partys gut vorbereiten. Neuere Forschungen ergaben, dass bestimmte Marinaden sogar den Anteil von krebserregenden Stoffen in Grillfleisch senken können. Antioxidantien in Kräutern und Gewürzen wie Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Oregano haben diese gesundheitsfördernde Wirkung.

Fisch und Geflügel sind oft mit wenig Eigengeschmack ausgestattet. Durch die Marinade erhalten sie besondere Aromen und schmecken würziger. Man kann sogar tiefgefrorenen Lachs grillen. Die Stücke sollten nur nicht zu dick sind.
Bei frischem Fisch und Fleisch müssen die Gewürze tief eindringen, damit die Oberseite nicht verbrennt. Daher sollte man das Grillfleisch wenigstens zwei Stunden einlegen. Sind die Fleischstücke dicker, empfiehlt sich das Einlegen über die Nacht. Viele Spezialitäten wie Roastbeef oder Lammkeule entfalten erst danach ihren typischen Geschmack.

 

 

Lake ( bzw. Brine) – eine besondere Methode zum Einlegen

meat-542797_1280Lake aus Salz und Zucker benutzt man vor allem zum Einlegen von Geflügel. Lake eignet sich allerdings nicht für Kurzgebratenes. Die Methode soll verhindern, dass das Fleisch beim Grillen zu trocken wird. Das Fleisch wird in Lake deutlich länger eingelegt als in eine übliche Marinade. Während der Einwirkzeit nimmt das Fleisch mehr Flüssigkeit aus als bei anderen Methoden und ist beim Grillen zart und aromatisch. Nach dem Einlegen in Lake nimmt man das Fleisch heraus, würzt und grillt es. Man kann der Lake auch Gewürzmischungen aus Knoblauch, Senf, Kräutern und Zucker hinzugeben. Vor dem Grillen sollten Kräuterreste immer entfernt und das Fleisch trockengetupft werden, damit keine Verbrennungsrückstände auf der Oberfläche entstehen.